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Geschäftsbericht des Vorstands für die Zeit

vom 01.05.2020 bis zum 30.04.2021

Unter normalen Jahreszeiten fängt der Unterzeichner den aktuellen Geschäftsbericht mit folgender Einleitung an:

„Auch im hinter uns liegenden Geschäftsjahr hat sich unsere KG mit mancherlei Veranstal­tungen intern wie extern in guter Verfassung präsentiert und bewiesen, dass sie den Kar­neval durchaus auf ihre eigene Art zu feiern versteht. Darüber hinaus hat sich das Klein­kunstprojekt „hautnah“ fest in der Honnefer Kulturszene etabliert.“

Aber was sind das für Zeiten. Wer hätte gedacht, dass so ein kleines Virus unser Leben komplett auf den Kopf stellt. Viele Vereine haben mit Online Treffen oder kurzen Videobotschaften versucht, wenigstens ein bisschen Freude zu verbreiten. Doch das alles kann die vergangene Session nicht ersetzten. Träumen wir uns in eine bessere Zeit, wo man sich dann wieder Auge in Auge gegenüberstehen kann.

Auch wenn die Pandemiezeit noch nicht vorbei ist, müssen wir den Blick nach vorne richten. Mit der Eröffnung zum 11.11.2021 feiern wir unser 75-jähriges bestehen. Unter normalen Umständen wäre der Vorstand schon dabei, eine rauschende Session vorzubereiten. Da wir mit unserem Sparschwein (Rücklagen) seit März 2020 aufgrund der fehlenden Einnahmen nur die notwendigen Ausgaben u. a. für unser Zeughaus zahlen konnten, fallen wohl die Festlichkeiten eine Nummer kleiner aus. Denn seit März 2020 war das Zeughaus geschlossen. Keine Vermietungen – keine Veranstaltungen! Zusätzlich ist alles was an Vorrat vorab eingekauft wurde, inzwischen nicht mehr genießbar. Denn für den März und April 2020 waren insgesamt 6 Belegungen im Zeughaus geplant.

Wir können nur den Verantwortlichen in unserer Gesellschaft dankbar sein, dass durch die vorher gehenden „goldenen“ Jahren ein finanzielles Polster geschaffen werden konnte. Dadurch konnten wir das Zeughaus auch ohne Einkünfte halten.

Aber irgendwann sind vom Kuchen auch die letzten Krümmel gegessen worden. Sollte eine erneute Pandemie-welle über die Gesellschaft schwappen, dann wird es sehr schwierig, weiter zu machen.

Im Laufe des Geschäftsjahres tauschten sich die Vorstandsmitglieder über die sozialen Medien aus.. Unter Corona-Auflagen wurde an den Besprechungen des Festausschusses Siebengebirge und des Festkomitees Bad Honnefer Karneval teilgenommen.

Da keine einzelnen nennenswerten Aktivitäten innerhalb des Damenkomitees, des Herrenkomitees und des Senats zu verzeichnen sind, werden keine eigenen Berichten erfasst.

Und nun im Telegrammstil zu den einzelnen Aktivitäten innerhalb dieses Geschäftsjahres:

Jahreshauptversammlung „KG Löstige Geselle 1946 e.V.“ Bad Honnef am 10.09.2020

Verspätet konnte die Jahreshauptversammlung unter den Bedingungen der Corona-Pandemie erfolgen. Aus organisatorischen Gründen trafen wir uns in der Aula unserer KASCH.

Anwesend waren 22 Mitglieder von ca. 80 Gesamt-Mitglieder. Danke für das rege Interesse. Auf­grund des Geschäftsberichts, des Kassenberichts und des Kassenprüferberichts wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Bei den anstehende Neuwahlen wurden gewählt bzw. wiedergewählt:

Uwe Hecken zum 2. Vorsitzenden; Roland Krumscheid zum Zeughauswart und Kassenprüfer für die nächsten 2 Jahren Klaus Dieter Kleyer und Michael Duda.

Die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung 2020 haben auch beschlossen, die Aktivitäten der Tanzgarde bis auf weiteres ruhen zu lassen. Der Trainingsbetrieb wurde eingestellt. Seit Jahren kämpft unsere Tanzgarde – was u. a. die Anzahl der Tänzerinnen betrifft – um ihre Existenz. Auch unter persönlichen Einsatz unserer Trainerin – wofür wir uns auf diesem Wege herzlichst bedanken – war eine positive Veränderung in der Zukunft nicht zu erwarten. Hierzu kamen die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die kommende Session. Nicht nur unsere Gesellschaft sondern auch inzwischen viele befreundete Vereine hatten die komplette Karnevalssession abgesagt.

Darüber hinaus wurden die Veranstaltungen in 2020 von der Kleinkunstszene „hautnah“ komplett abgesagt.

Manche Veranstalter durchlebte trotz mancher gesetzlichen Lockerungen immer noch harte Zeiten. Profis beendeten zwischenzeitlich ihr Geschäft, andere, die es nicht gewinnorientiert organisieren, versuchen nun, die Veranstaltungsszene wieder in Gang zu bringen.

Das gilt auch für den Bad Honnefer Kleinkunstkeller “Zeughaus – Kleinkunst hautnah”, der seine Heimat in unserem Zeughaus hat. Seit fünf Jahren fanden in dem historischen Gewölbekeller Musik-, Kabarett- und Comedyveranstaltungen statt. Einmal im Monat gibt es eine OpenScene.

Für unsere kleine Karnevalsgesellschaft bedeutet der Lockdown eine echte Herausforderung. Eine ganze Session musste gestrichen werden, zudem fehlten die Umsätze durch die Kleinkunstveranstaltungen. Bereits gekaufte Getränke mussten entsorgt werden. Es entstanden hohe finanzielle Verluste. Ganz abgesehen von dem ideellen Frust.

Ob das Zeughaus in diesem Jahr noch für Kleinkunst geöffnet wird, steht noch nicht fest. Die Planungen für 2022 laufen.

Um im Rahmen der (Corona)-Möglichkeiten trotzdem aktiv zu bleiben, entwickelten die Löstige Geselle mit den Partnern “Autumn Nights” und dem Café Schlimbach das Format “Musik im Veedel”. Lokale und regionale Musikgruppen spielten auf Außenplätzen in den Bad Honnefer Stadtteilen ohne Eintritt. Dafür fand eine Hutsammlung statt, einen Teil spenden die MusikerInnen an soziale Einrichtungen oder Projekte.

Nach fünf erfolgreiche Veranstaltungen im Jahr 2020 mit Zuschauerzahlen zwischen 120 und 300 Gästen!, startet „Musik im Veedel“ im Juli 2021 wieder.

Engagement wird mehr denn je gebraucht. In unserer Gesellschaft stagnieren nicht nur die Mitgliederzahlen, sondern sie sind rückläufig. Überalterung und nur geringe oder gar keine Neuaufnahmen sind auch bei uns hier die häufigsten Gründe. Bekanntlich kämpfen viele Vereine mit diesem Problem, nicht nur seit der Corona-Pandemie.

Ein Schrumpfungsprozess führt im Verein zu einer frustrierten Stimmung, die Vereinsmit­glieder haben immer weniger Spaß an der Arbeit und verlassen vielleicht dadurch auch den Verein. Es ist keine schöne Sache, mitzuerleben, wie das Traditionelle stirbt. Kein Wunder, dass sich dann auch Resignation im Vorstand und unter den verbliebenen Ver­einsmitgliedern breit macht. Doch diese Resignation verbunden auch mit einer fortschrei­tenden Überalterung führt unweigerlich zur Auflösung des Vereins.

Dieser Trend muss aufgehalten werden. Es darf sich keine negative, frustrierte Stimmung breit machen. Dem müssen alle Vereinsmitgliedern mit aller Kraft gegen steuern. Auch ist jedes einzelne Mitglied gefordert, neue Freunde zu gewinnen und hier nicht nur den Vor­stand in Verantwortung zu nehmen.

In der Hoffnung, alles Wichtige aus unserer Vereinstätigkeit und über unsere Veranstaltungen geschrieben zu haben, bitten wir um Nachsicht, sollten wir irgendein Ereignis vergessen haben. Wir werden uns bemühen, auch künftig das Wichtigste wieder zu dokumentieren.

Die nächste Session kommt bestimmt – spätestens am 11.11.2021 heißt es dann wieder:

3x vun Hezze Alaaf!

Für den Inhalt verantwortlich:

Peter Monschau

Geschäftsführer der KG

P.S.: Sicher ist es uns auch diesmal wieder gelungen, Fehler einzubauen.

Bitte nicht böse sein, aber auch nicht überlesen, denn wer sie findet, darf sie behalten. Deshalb: viel Spaß beim Suchen…

…und hier die Rede des Geschäftsführer Peter Monschau zur JHV 2021

Guten Abend zusammen…

In den früheren Jahren fing der aktuellen Geschäftsbericht mit folgender Einleitung an:

„Auch im hinter uns liegenden Geschäftsjahr hat sich unsere KG mit mancherlei Veranstal­tungen intern wie extern in guter Verfassung präsentiert und bewiesen, dass sie den Kar­neval durchaus auf ihre eigene Art zu feiern versteht. Darüber hinaus hat sich das Klein­kunstprojekt „hautnah“ fest in der Honnefer Kulturszene etabliert.“

Aber was sind das für Zeiten. Wer hätte gedacht, dass so ein kleines Virus unser Leben komplett auf den Kopf stellt. Viele Vereine haben mit Online Treffen oder kurzen Videobotschaften versucht, wenigstens ein bisschen Freude zu verbreiten. Auch wir haben unser Zeughaus den Kleinkünstler für die Erstellung von Videoclips zur Verfügung gestellt.

Doch das alles kann eine verlorene Session bzw. Jahr nicht ersetzten. Träumen wir uns in eine bessere Zeit, wo man sich dann wieder Auge in Auge gegenüberstehen kann.

Auch wenn die Pandemiezeit noch nicht komplett vorbei ist, müssen wir den Blick nach vorne richten. Mit der Eröffnung zum 11.11.2021 feiern wir unser 75-jähriges bestehen. Unter normalen Umständen wäre der Vorstand schon dabei, eine rauschende Session vorzubereiten. Aber wie heißt es so schön: Ohne Moos nichts Los!

Mit unserem Sparschwein (Rücklagen) haben wir seit März 2020 aufgrund der fehlenden Einnahmen nur die notwendigen Ausgaben u. a. für unser Zeughaus zahlen können. Denn seit März 2020 war das Zeughaus geschlossen. Keine Vermietungen – keine Veranstaltungen – keine Einnahmen! Zusätzlich ist alles was an Vorrat vorab eingekauft wurde, inzwischen nicht mehr genießbar. Denn für den März und April 2020 waren insgesamt 6 Belegungen im Zeughaus geplant. Alleine der reine Warenwertschaden dürfte etwa 2500 € betragen.

Wir können nur den Verantwortlichen in unserer Gesellschaft dankbar sein, dass durch die vorher gehenden „goldenen“ Jahren ein finanzielles Polster geschaffen werden konnte. Dadurch konnten wir das Zeughaus auch ohne Einkünfte bis jetzt halten.

Aber irgendwann sind vom Kuchen auch die letzten Krümmel gegessen worden. Sollte eine erneute Pandemie-welle über die Gesellschaft schwappen, dann wird es sehr schwierig, ohne eine finanzielle Zukunft weiter zu machen.

Wie schon vorab aufgeführt wurde, sind keine einzelnen nennenswerten Aktivitäten innerhalb des Damenkomitees, des Herrenkomitees und des Senats während des Berichtszeitraumes zu verzeichnen.

Darüber hinaus wurden alle Veranstaltungen der Kleinkunstszene „hautnah“ im Zeughaus komplett abgesagt.

Viele Veranstalter durchleben trotz mancher gesetzlichen Lockerungen immer noch harte Zeiten. Profis beendeten zwischenzeitlich ihr Geschäft, andere, die es nicht gewinnorientiert organisieren, versuchen nun, die Veranstaltungsszene wieder in Gang zu bringen.

Das gilt auch für unseren Bad Honnefer Kleinkunstkeller “Zeughaus – Kleinkunst hautnah”. Seit fünf Jahren fanden in dem historischen Gewölbekeller Musik-, Kabarett- und Comedyveranstaltungen statt. Einmal im Monat gibt es eine OpenScene.

Ob das Zeughaus in diesem Jahr noch für Kleinkunst geöffnet wird, werden die Corona-Auflagen bestimmen. Die Planungen für 2022 laufen sind aber schon angelaufen.

Um im Rahmen der (Corona)-Möglichkeiten trotzdem aktiv zu bleiben, entwickelten die Löstige Geselle mit Kooperationspartnern das Format “Musik im Veedel”. Lokale und regionale Musikgruppen spielen auf Außenplätzen in den Bad Honnefer Stadtteilen ohne Eintritt. Dafür findet eine Hutsammlung statt, einen Teil spenden die MusikerInnen an soziale Einrichtungen oder Projekte.

Nach fünf erfolgreiche Veranstaltungen im Jahr 2020 mit Zuschauerzahlen zwischen 120 und 300 Gästen!, startete „Musik im Veedel“ seid Juli 2021 wieder. Hierbei haben wir bei 3 Veranstaltungen runde 3000 € an Spenden für die Flutopfer sammeln können.

Engagement wird mehr denn je gebraucht. In unserer Gesellschaft stagnieren nicht nur die Mitgliederzahlen, sondern sie sind rückläufig. Überalterung und nur geringe oder gar keine Neuaufnahmen sind auch bei uns hier die häufigsten Gründe. Bekanntlich kämpfen viele Vereine mit diesem Problem, nicht nur seit der Corona-Pandemie.

Ein Schrumpfungsprozess führt im Verein zu einer frustrierten Stimmung, die Vereinsmit­glieder haben immer weniger Spaß an der Arbeit und verlassen vielleicht dadurch auch den Verein. Es ist keine schöne Sache, mitzuerleben, wie das Traditionelle stirbt. Kein Wunder, dass sich dann auch Resignation im Vorstand und unter den verbliebenen Ver­einsmitgliedern breit macht. Doch diese Resignation verbunden auch mit einer fortschrei­tenden Überalterung führt unweigerlich zur Auflösung des Vereins.

Dieser Trend muss aufgehalten werden. Es darf sich keine negative, frustrierte Stimmung breit machen. Dem müssen alle Vereinsmitgliedern mit aller Kraft gegen steuern. Auch ist jedes einzelne Mitglied gefordert, neue Freunde zu gewinnen und hier nicht nur den Vor­stand in Verantwortung zu nehmen. Also an Alle: macht Werbung für unsere Gesellschaft über Familienangehörige, Freunde und Nachbarn etc.

Und jetzt weiter mit der Jahreshauptversammlung.

Danke für die Aufmerksamkeit…