Geschäftsbericht 1998 / 1999


Geschäftsbericht
für die Zeit vom
01.05.98 bis 30.04.99

 

Bei Veranstaltungen anderer Karnevalsgesellschaften waren wir mit Abordnungen vertreten, so insbesonders auch bei dem Messdorfer KC in Bonn-Lessenich und den „Fidelen Burggrafen“ in Bonn-Bad Godesberg. Wir schauen eben auch mal über den „Tellerrand“ des Siebengebirgskarnevals hinaus - selbst wenn das linksrheinisch ist ...

Den Jahresrückblick voranstellen wollen wir einige Aussagen zu unserem Zeughaus-Projekt:
Zeughaus = und kein Ende? Wer die bisherigen Arbeiten im und um unser künftiges Zeughaus verfolgt hat, konnte sich vom Fortgang dieser Arbeiten überzeugen. Es ist, bezogen auf unsere eigenen Verhältnisse - größtenteils haben sich „Freizeithandwerker“ immer wieder eingefunden - , viel, sehr viel geschafft worden. Wir können guter Dinge sein, daß zur offiziellen Einweihung (31.07.99) ein Zeughaus präsentiert werden kann, um das uns viele andere Gesellschaften und Vereine dann vielleicht beneiden werden. Insofern: Zeughaus = immer noch genug Arbeit, aber ein Ende ist abzusehen. Alle freiwilligen Helfer und Hilfskräfte hier aufzuführen, würde Seiten dieses Heftes füllen. An dieser Stelle nur schon heute Respekt und Anerkennung unseren „Dauerarbeitern“ Peter Stang, Willi von der Mark und Claus Scheel.

Ansonsten, überzeugt
Euch selbst,
spätestens am
31.07.99!

 

 

02.05.98
Rhein in Flammen bei Sch ... Wetter (Schietweeder, wie der Norddeutsche sagt); insofern nicht verwunderlich, daß der Zuspruch nicht halb so gut war wie im Jahr zuvor. Und natürlich waren an unseren Bier- und Waffelständen auch nicht die Umsätze zu erzielen. Aber unerschrocken und wettererprobt bauten wir „unsere Zelte“ erst um 02.00 Uhr am 3. Mai ab. Man kann es auch Ausdauer nennen, aber dafür sind die Löstige ja bekannt ... .

16.05.98
Das war sie nun die 5. und (vorerst) letzte Auto-Rallye von Bad Honnef, diesmal nach Bad Godesberg (mit vielen Anlaufpunkten und einem Streckenposten in der Rheinaue) und zurück. Knapp 4 Stunden „quälten“ sich 11 Teams - vor allem mit den Sonderprüfungen -, hatten dabei aber Riesenspaß. Dieses kam besonders bei der Siegerehrung „Im Blömeling“ zum Ausdruck. Lachen ohne Ende; apropos: Ende war für die letzten 03.00 Uhr ... . Ach ja, Siegerteam und Gewinner des Wanderpokals waren Angela Arenz und Marianne Steinhauer (man muß eben in Erdkunde gut bewandert sein, nicht wahr, meine Damen). Ein Lob und großer Dank gebührte den beiden Organisatoren Heinz Arenz und vor allem K.D. Kleyer, die sich in wochenlanger Vorbereitungszeit eine schöne und bei allen Teilnehmern sehr gut angekommene Rallye ausgedacht hatten.

19.05.98
Jahreshauptversammlung:
Aus einer 18 Punkte umfassenden Tagesordnung waren besonders die Geschäftsberichte des Vorstandes und der einzelnen Abteilungen erwähnenswert, und die Neuwahl des Gesamtvorstandes ragte natürlich heraus. Mit Ausnahme des stellvertretenden Literaten, der nicht mehr zur Wiederwahl anstand, wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig (bei jeweils eigener Stimmenthaltung) wiedergewählt. Für den stellvertretenden Organisationsleiter und Zeugwart standen Jürgen Fränkel und Oliver Heßler als Kandidaten zur Wahl. Mit großer Mehrheit wurde Jürgen Fränkel gewählt. Neu in den Gesamtvorstand wurde Marianne Steinhauer als Beisitzerin (für das Damenkomiteé) gewählt. Die wiederum gut vorbereitete JHV (K.-D.-Charts!) endete trotz der umfangreichen Programmpunkte schon nach knapp 2 Stunden um 21.50 Uhr.

21.08.98
Eine dringend anstehende Aussprache mit unserer koorperierenden „Großen Königswinterer Karnevalsgesellschaft“ fand an diesem Tag in Königswinter statt, zumal die erwarteten Verbindungen und Aktivitäten seit dem 21.11.97 nicht in die „Gänge“ gekommen waren. Anhand eines besseren Informations- und Kommunikationsaustausches soll der seinerzeit geschlossene Vertrag mit Leben gefüllt werden; let us see ...

22.08.98
Das vom 15.08.98 verlegte Sommerfest einmal nicht in der bekannten Unkeler Grill-Hütte, sondern in Bad Honnef auf einem idyllisch gelegenen Waldgrundstück in der Bergstraße. Dafür, daß es ursprünglich ohne Sommerfest in 1998 abgehen sollte (ich sage nur: Zeughaus!), deshalb auch unter finanzieller Eigenbeteiligung aller Teilnehmer stattfand, fand sich eine hohe Bereitschaft, kurzfristig ein solches Fest zu organisieren. Die Senatorenmannschaft hatte große Vorarbeiten auf dem und um das „Festgelände“ geleistet und die Resonanz war trotz betrüblichen Wetters recht gut. Prasselte im Vorjahr noch ein Höhenfeuerwerk über die Unkeler Hütte, so prasselte diesmal - vor allem wesentlich länger - der Regen auf Zelt- und Grillplatz ... Dennoch, was richtige Löstige sind, die verstehen bei jedem Wetter zu feiern. An dieser Stelle möchten die Verfasser des Berichts zwei Helfernamen stellvertretend für alle herausstellen: Günter Raths und Frau sowie Ilse Birgit Stang, die viele Stunden Vorbereitungszeit und genauso unermüdlich tags darauf Arbeit investierten, denn dieser Aufwand tritt am eigentlichen Veranstaltungstag so gut wie nie in Erscheinung. Danke! ..., natürlich auch allen übrigen, die zum Gelingen beigetragen haben.

02.-04.10.98
Wittichenau in der Oberlausitz/Sachsen feierte sein 750 jähriges Stadtfest und neben der offiziellen Abordnung der Partnerstadt Bad Honnef waren die Löstige dabei, vor allem unsere „Tanzflotte Blau-Gelb“, die beim offiziellen Festakt am 03.10.98 ihren großen und begeistert gefeierten Auftritt hatte. Mit dem Bus-Unternehmen Rinn gingen am 02.10.98 morgens 7.00 Uhr insgesamt knapp 40 KG Anhörige und –Freunde auf die lange Reise, um nachmittags gegen 16.00 Uhr vom „Empfangskomiteé Karin Augustin“ begrüßt zu werden. Die Tanzflotte wurde auf Gasteltern verteilt, die übrigen Löstigen in Partnerunterkünfte gefahren. Noch am selben Abend stellten sich die Wittichenauer Schul- /Musikkinder verschiedener Altersklassen in der Sport- und Festhalle vor und gaben einen Einblick ihres vor allem musikalischen Könnens. Am 03.10.98 (Tag der Einheit) feierte die ganze Stadt ihr Jubiläum auf dem Markt und den Straßen drumherum mit Aufführungen und Verkaufsständen sowie einem Festzelt auf dem Kolpingplatz. Und dieses Festzelt hatte es den meisten von uns angetan. Bei flotter Musik einer tollen tschechischen Kapelle ging es bald rund und wir hatten irgendwann das Zelt „im Griff“, so daß die Musiker etwas „bedröppelt“ schauten, als für uns der Abmarsch fällig wurde (der abendliche Festakt stand an).Auf dem Festakt selbst gab es neben den üblichen Fest- und Grußreden ein musikalisches Rahmenprogramm und (von den rund 800 Gästen mit viel Staunen und Beifall aufgenommen) den Auftritt unserer Tanzflotte. Der Verfasser dieser Zeilen muß gestehen, unsere Mädel selten so exakt und topfit tanzen gesehen zu haben (und wie waren die Mädels vorher aufgeregt!). Ein Gastgeschenk an den Bürgermeister von Wittichenau wurde vom Präsidenten Heinz Arenz überreicht (Fensterbild mit dem eingravierten KG-Orden unserer Gesellschaft für das Rathaus). Danach war Tanz für alle angesagt (bis 1.00 Uhr), um den Tag/die Nacht dann noch ausklingen zu lassen in der Gaststätte „Elstergrund“, eine von den Teilnehmer-Unterkünften. Am 04.10.98 „sammelte“ der Bus Eltern, Begleiter und Kinder wieder ein und es ging den langen Weg zurück nach Bad Honnef, wo wir – mehr oder weniger müde – gegen 19.30 Uhr eintrafen.
Was bleibt, ist die Herzlichkeit, die uns jederzeit entgegenschlug und die Erkenntnis, 700 km östlich des Siebengebirges versteht man auch zu feiern – und da fühlen sich die Löstige natürlich immer richtig aufgehoben ...

24.10.98
Königsball der St. Sebastianus Schützenbrüderschaft im Kursaal von Bad Honnef für das Königspaar Hubert Meuthen und Ehefrau Franziska, die ja auch aktive Mitglieder unserer KG sind. So war es eine Selbstverständlichkeit, daß wir mit einer verhältnismäßig starken Abordnung präsent waren. Gleichsam ein „Gastgeschenk“ war der Auftritt der „Tanzflotte Blau-Gelb“, die nach den obligatorischen Reden zum gemütlichen Teil mit Tanz überleiteten. Auch hier zeigte sich, wer letztendlich den Saal als letzter verließ ...

28.10.98
Arbeitssitzung im Seminaris bei erfreulich guter Teilnahme. Gewohnt gut vorbereitet (K.-D.-Charts) lief die Sitzung zügig ab und so konnte jeder für sich mitnehmen, wie die Session 98/99 in unserer KG ablaufen wird. Ein Schwerpunkt war die Teilnahme an den beiden Karnevalszügen in Bad Honnef und Königswinter. Dieter Kock und Birgit Stang stellten je eins von 6 Kostümen vor, mit denen wir uns mottomäßig besonders im Bad Honnefer Zug präsentieren wollen. Nach knapp 2 Stunden war die Sitzung beendet und es wußte (hoffentlich) jeder, wo es in dieser Session „langgeht“.

05.11.98
Vorgeschmack (und was für ein angenehmer) auf die anstehende Karnevalseröffnungsveranstaltungen war an diesem Abend angesagt. Das Hotel Seminaris – und insbes. Herr Gerdes – hatten als Sponsor den Gesamtvorstand eingeladen, um unseren diesjährigen Sessionsorden vorzustellen und uns diesen in ausreichender Stückzahl zu überreichen. Herr Gerdes wie auch Heinz Arenz stellten in ihren kurzen Reden dabei besonders auf die seit 1994 bestehenden Verbindungen unserer Gesellschaft zum Hotel Seminaris ab (Verkauf der „eigenen“ Stätte Kolpinghaus und Umzug ins Seminaris bis hin zu den vielfältigsten Veranstaltungen, die wir in der neuen „Unterkunft Seminaris“ feiern können). Bei Schnittchen und Freibier wurde es ein zwangloser Abend in netter Runde.

08.11.98
Karnevalsbeginn in Bad Honnefs guter Stube, im Kurhaus, pünktlich 11.11 Uhr: Das Festkomiteé Bad Honnefer Karneval und seine darin vereinten Karnevalsgesellschaften und –vereine ließen vor vollem (!) Haus das Sessionseröffnungsprogramm ablaufen, dessen Höhepunkte die Auftritte unsere Tanzmädchen, der Auftritt der Koilibris und der Tanzgarde „Ziepches Jecke“ waren. Bis 14.30 Uhr wurden die vielen Gäste (KG- und Vereinsangehörige wie auch Bürger Bad Honnefs) bestens unterhalten.

14.11.98
„Jetzt geht´s los!“ Unter diesem Motto hatte an diesem Abend der Bazillus Carnevalus (wiedererweckt durch Peter Steghaus) auch unsere KG wieder infiziert. Gaukler Norbert Steinhauer, K.-D. Kleyer, Heinz Arenz und Dieter Kock brachten mit ihrem Auftritt das Motto des Abends (s.o.) den knapp 120 Mitgliedern und Gästen näher, dem sich im Laufe des Abends Auftritte unserer beiden Tanzcorps anschlossen. Besondere Höhepunkte waren
- die Ehrung für 10 Jahre Vereinsmitgliedschaft an Brigitte Hostert, Uschi Koßmann und Ulrike von der Mark,
- für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft an Elisabeth Laubach und Klaus-Dieter Kleyer,
- für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft an Peter Steghaus,
und erstmalig die Ehrung mit dem neu geschaffenen Verdienstorden unserer KG für Nichtmitglieder, die sich um unsere Vereinsbelange besonders hervorgetan haben, an Heinz-Willi (genannt Fuzzi) Faßbender (von der Volksbank Siebengebirge). Lang anhaltender Beifall zeigte, daß die Mitglieder unserer KG mit der Entscheidung des Vorstandes, „Fuzzi“ als ersten Ordensträger zu ehren, einverstanden waren. Senatsvorstand Jochen Carsten stellte in der jeweiligen Laudatio die neue Senatorin Christa Schäfer und den neuen Senator Dany Hundeshagen vor und konnte vermelden, daß die „Senatoren-Mann/Frauschaft“ mit nunmehr 16 Senatorinnen und Senatoren ihre Sollstärke erreicht hätte.
Nach dem Ende der Programmpunkte konnte nach Karnevalsklängen getanzt werden oder man führte Gespräche in fröhlichen Trinkrunden, bis um 2.30 Uhr sich die letzten auf den Heimweg machten. Ein wirklich schöner Auftakt!

21.11.98
Am Orden- und Ehrenabend unserer Kooperationsgesellschaft GKKG, Königswinter, nahmen wir mit einer Abordnung des Vorstandes teil. Im dem großen Saal des Rheinhotels wurden die Ehrungen der GKKG vorgenommen und deren diesjähriger Sessionsorden verteilt. Von einem Alleinunterhalter wurde der Abend umrahmt; einen karnevalistischen Programmpunkt (Feuerwehrmann Kresse) hatte sich der Literat „Fifi“ Vogel als Höhepunkt einfallen lassen. Bis gegen Mitternacht saß man zusammen und die Gespräche drehten sich hauptsächlich um die bevorstehende Karnevalssession.

28.11.98 und 29.11.98
Zwei Tanztuniere standen an den beiden Tagen für unsere Tanzcorps auf dem Programm. Beim NRW-Kreisturnier in Siegburg errang das Kindertanzcorps unserer KG einen sehr guten 2. Platz in ihrer Altersklasse und fuhren recht stolz mit einem Pokal nach Hause. Und das bei ihrer ersten Turnierteilnahme ...! Wie Enttäuschung und Freude beieinander liegen, erlebte die Tanzflotte Blau-Gelb. In Siegburg errangen sie einen 5. Platz und fuhren doch ein wenig bedrückt zurück. Am Tag darauf traten sie bei dem überregionalen Verbandsturnier Rhein-Erft in Köln-Hürth an, ertanzten sich den 2. Platz und wurden damit Verbands-Vizemeister bei den Junioren-Tanzgarden. Die Freude war verständlicherweise riesig. Alles in allem war es ein sehr erfolgreiches Wochenende für die Tanzabteilung der KG „Löstige Geselle“. Es zeigte aber auch, ohne Trainingsfleiß kein Erfolg. Denn die Konkurrenz ist groß und wird immer stärker ...

12.12.98
Die Weihnachtsfeier unserer KG war in diesem Jahr unter den Grundgedanken „Heiteres und besinnliches“ einmal anders konzipiert und – so das Gefühl – gut angekommen bei den zahlreichen Mitgliedern und Gästen. Es braucht schließlich diesmal schon den großen Saal des Hotels. Heinz Arenz hatte sich auch einige Überraschungen einfallen lassen: vom Weihnnachtsmann/ -frau (Farinaz) bis zur wirklich guten Jazz-Gruppe des Musikschule St. Augustin, die sich auf die weihnachtliche Stimmung mit ihren Liedern sehr gut eingestellt hatten; da wippte so manches Bein mit ... . Zusammen mit den Beiträgen von Ilse-Birgit, Heike, Norbert mit Gruppe, Dieter und einem Laien-Instrumentalspielkreis sowie Tombola mit drei(!) Preisen gab es eine runde Veranstaltung, die nach dem „offiziellen“ Teil in gemütlichen Runden noch für viele nicht so schnell zu Ende war.

04.01.99
Auf der Veranstaltung der Prinzenproklamation waren wir mit einer großen Abordnung präsent. Schließlich stellte unsere Kooperationsgesellschaft Große Königswinterer Karnevalsgesellschaft (GKKG) das Prinzenpaar (Mike I. und Gaby II). Der Proklamationsabend wuchs fast zu einer Sitzungsveranstaltung aus und so endete er weit nach Mitternacht (und das, obwohl es ein Montag(!) war).

09.01.99
Zum traditionellen Prinzenaufwiegen in der Königswinterer Hauptstraße fanden sich pünktlich um 11.11 Uhr auch Mitglieder unserer KG ein, unser Kindertanzcorps erfreute mit seinem Auftritt die anwesenden KG-Mitglieder, Gäste und Zuschauer.

13.01.99
Zur Dankordensverleihung in Beuel, eine Veranstaltung des FAS, waren wir abordnungsmäßig mit Vorstandsmitgliedern vertreten. Die Durchführung des Abends lag in den Händen der Beueler Stadtsoldaten in ihrem Zeughaus. Drei neuen Ordensträger wurde der Dankorden verliehen.

15.01.99
Unsere Kooperationsgesellschaft GKKG, Köngswinter, führte an diesem Abend ihre diesjährige Karnevalssitzung in der Aula des Schulzentrums durch und natürlich waren viele Angehörige unserer KG unter den Zuhörern und –sehern dabei. Ein buntes, teilweise revuemäßiges Programm füllte den Abend. Leider läßt sich in den Räumlichkeiten wohl eine gewisse Unruhe im Saal nicht vermeiden, schade.

23.01.99
Wieder hatte die Volksbank Siebengebirge ins Kurhaus Kaiser die Pänz von Bad Honnef/Selhof und Umgebung zum Kinderkarneval geladen und – man kann sagen – alle kamen, und wäre da nicht eine gewisse Quotierung gewesen, der Saal hätte wegen Überfüllung schließen müssen. Wunderschöne Kostüme (die besten wurden später pärmiert) und ausgelassene Stimmung machten den Nachmittag wieder zu einem großen Erfolg. Maßgeblichen Anteil daran hatten – natürlich „Fuzzi“ Faßbender für die Organisation und e r s t m a l i g als „Sitzungspräsident“ unser Dirk Berth, der durch das Programm führte und versuchte, die Fäden in der Hand zu behalten (was bei ausgelassenen Pänz nicht so einfach ist); prima Dirk!

30.01.99
1. Höhepunkt unserer karnevalistischen Session: die Große Bürgersitzung. Im ausverkauften großen Saal des Hotels Seminaris (ca. 350 Teilnehmer) lief ein Programm ab, daß vom ersten Auftritt (Ne jecke Jung) über den Tulpenheini und Willi Armbröster bis hin zur Showband „Sound-Fanfahres“ aus Duisburg die Stimmung durchgehend hoch hielt. Darin eingebettet waren Auftritte vereinseigener Kräfte, allen voran unser Tanzcorps und die Tanzflotte Blau-Gelb, wie auch der Laternenmann (Heike Scheel), Auftritte des Senats, des Damenkomiteés und des Männerballetts. Nicht zu vergessen der Besuch des Siebengebirgsprinzenpaares. Gegen 01.00 Uhr waren alle zufrieden und der Dank galt dem Literaten Franz-Willi Staffel für die Programmgestaltung wie auch Heinz Arenz für die souveräne Präsidentschaft. Daß anschließend noch reichlich von der Möglichkeit des Tanzens (nach Livemusik) Gebrauch gemacht wurde, zeigt nur wie zufrieden die Besucher dieses Abends mit unserer Veranstaltung waren. Die letzten gingen ... (na ja, im Sommerhalbjahr wäre es schon hell gewesen). Wie hatte die HVZ über diesen Abend doch geschrieben: So kann´s mit den „Löstigen Gesellen“ getrost weitergehen, um ihre Zukunft brauchen sie sich keine Sorgen zu machen!

31.01.99
Die Seniorensitzung war sehr gut besucht und alle hatten ihren Spaß an einem Programm, was fast ausschließlich von KG-eigenen Kräften gestaltet wurde. Es zeigte sich, daß die älteren Besucher schon noch „Sitzfleisch“ haben, denn keiner verließ die Veranstaltung vorher, dessen Kurzweiligkeit die 3 ½ Stunden vorbeihuschen ließ. Auch hier verdienten sich der Literat und Präsident den Applaus zu recht.

05.02.99
Unserer interner Fastelovendabend war leider nicht so besucht wie – vor allem vom Mottoausschuß – erwartet. Es war wohl auch ein wenig Pech, daß die Grippewelle gerade in diesen Tagen viele unserer Mitglieder erwischt hatte und sie so nicht dabei sein konnten. Die Räumlichkeiten im Pfarrheim waren mit viel Eigeninitiative des Mottoausschusses dem Motto entsprechend („Wir im Honnefer Karneval sind international“) hergerichtet und ausgestattet. Nach dem Besuch des Siebengebirgsprinzenpaares war auch das Aegidienberger Prinzenpaar (erstmalig) nach Bad Honnef gekommen und erfreute uns nicht nur mit einem Soloauftritt des Prinzen, sondern es hatte auch sehr viel Zeit mitgebracht. Es war eine lockere Atmosphäre mit ihnen, die dem gesamten Abend gut tat.

06.02.99
Unsere schon seit Jahren gepflegte Verbindung zum Reha-Zentrum Hohenhonnef fand auch in diesem Jahr wieder ihren Ausdruck bei der traditionellen Reha-Karnevalssitzung. Es war wieder eine gut 1½ Stunden dauernde Veranstaltung, bei der sich die von Bewohnern des Hauses zusammengestellten Aufführungen mit den Tanzgruppen Honnefer Karnevalsgesellschaften abwechselten. Diesmal war eine selten vorhandene Disziplin unter den Besuchern zu erleben, was den Ablauf der Veranstaltung doch einiges erleichterte . Danach saß man noch mit der Hausleitung und Mitarbeitern bei Schnittchen und Kölsch zusammen und hielt ein wenig „Manöverkritik“ im positiven Sinne.

07.02.99
Zur Kölschen Meß kann man eigentlich nur auf die Berichte der letzten Jahre verweisen. Nur, daß man in diesem Jahr so langsam an die Grenzen stieß, was die Besucherzahl angeht. In einer überfüllten Kirche hielt Pfarrer Breuer wieder eine Messe „vom allerfeinsten“ – wenn man diesen Ausdruck überhaupt im Zusammenhang mit einem Gotteshaus verwenden darf. Kölsche Meß in Bad Honnef und Pfarrer Breuer, das gehört zusammen wie Jecke und Alaaf im Karneval. Kurz gesagt, es war wieder ein Erlebnis ...

11.02.99
Der 2. Höhepunkt in der diesjährigen Session war für uns die Weiberfastnachsitzung. Unter der souveränen Leitung der Sitzungspräsidentin Otti Jonas lief ein von der Literatin Marianne Steinhauer erstelltes Programm ab, was die „jecke Wiever“ zum Schluß auf die Stühle brachte. Neben „eingekauften“ Auftritten waren auch unsere eigenen Kräfte aus allen Sparten vertreten und trugen wesentlich zur guten Stimmung im – natürlich ausverkauften - Saal des Hotels Seminaris bei. Erstmalig hatten auch 6 Miglieder des Herrenkomiteés ihren Auftritt mit einem Hitparaden–Mix aus Stimmungsliedern (im Playbacksound) mit entsprechender Kostümierung. Und als das „Trömmelche ging“ waren die Wiever kaum noch zu halten. Vielleicht ist hier eine neue Auftrittsgruppe geboren worden. Nach dem Rausschmeißer durch die „Herseler Rheinlandfanfahren“ Showtruppe, wurden noch lange die Pantoffelhelden gebraucht, die Frauen tänzerisch zu bewegen. Es ging bis spät in die Nacht, aber wen wundert´s nach solcher schwungvollen Veranstaltung.

13.02.99
Die Marktschau hatte zwar einen wettermäßig trockenen Tag erwischt, aber es war bitterkalt, so daß das Bier nicht gerade in Strömen floß – mehr der heiße Punsch. Verantwortlich für den Verlauf waren in diesem Jahr die Halt Pol´er, denen auch die Programmgestaltung oblag. Es war – wie gesagt – für Teilnehmer und Besucher bitterkalt und so manche Erkältung nahm von da seinen Lauf (ja, ja Dieter!)

14.02.99
Der Karnevalszug in Bad Honnef stand unter dem diesjährigen Motto „Auch wir in Bad Honnefer Karneval sind international“. Viele Wagen und Gruppen hatten versucht, sich diesem Motto anzupassen. Auch unsere KG war mit den Fußgruppen international vertreten (z.B. als Holländerinnen, Spanierinnen, Franzosen, Scheichs), wobei die zahlmäßige stärkste Gruppe der Hawaiianerinnen bei der Zug-Jury auch einen starken Eindruck hinterlassen hat, wurden sie doch am 27.02.99 unter allen Fußgruppen mit einem Pokal als zweitbeste Gruppe ausgezeichnet. Hierauf war auch der Mottoausschuß, der für die Idee, sich mit den verschiedenen Fußgruppen am Zug zu beteiligen, verantwortlich zeigte, stolz. Nach dem Umzug in Bad Honnef waren fast alle Zugteilnehmer unserer KG nach Königswinter „weitergezogen“, um sich in den Siebengebirgszug einzureihen. Dieser Umzug durch Königwinter verlief leider schleppend, zog sich zeitlich sehr in die Länge und mit recht verfrorenen Gliedern fuhr man zurück nach Bad Honnef, um sich im Hotel Seminaris noch ein wenig aufzuwärmen.

16.02.99
Der Karnevalsausklang in Hotel Semiaris zeigte einen verhältnismäßig guten Besuch. Peter Steghaus als Pater „beerdigte“ den Bazillus Carnevalis mit entsprechenden Begleittexten und nötigem Erst und Würde, so daß auch ein wenig Wehmut aufkam über das Ende der Session 1998/1999. Aber es gibt wieder einen 11. Im Elften!

20.03.99
Das traditionelle Fischessen unserer KG fand diesmal in der Gaststätte „Im Blömeling“ statt (wir wechseln ja gerne die in Bad Honnef/Selhof/Rhöndorf ansässigen Gaststätten). Bei guter Beteiligung waren besonders Gespräche angesagt, die auch einen Rückblick auf die abgelaufene Session beinhalteten. Somit war nun wirklich der „letzte“ Vorhang zum Karneval 98/99 gefallen.